Alkoholbildung gezielt betrachten
Die Fermentationsführung wird als aktive Stellgröße im Gesamtkonzept verstanden, statt ausschließlich als isolierter Schritt.
Mehr Biergeschmack. Weniger Energieaufwand. SISTIG denkt alkoholfreies Bier neu – mit dem Ziel, Geschmacksverluste zu minimieren und den Energiebedarf der Herstellung zu senken. Unser Prozessansatz verbindet Fermentation, Aromareife und Mundgefühl für ausgewogene Aromen und einen vollen Bierkörper – damit alkoholfrei auch geschmacklich überzeugt.
Alkoholfreies Bier stellt Brauereien vor einen sensiblen Zielkonflikt: Alkoholgehalt, Aroma, Körper und Energiebedarf müssen gemeinsam betrachtet werden.
Frühzeitige oder eingeschränkte Gärung kann die Alkoholbildung reduzieren. Je nach Prozessführung können dabei Herausforderungen hinsichtlich Restsüße und Aromareife entstehen.
Die spätere Alkoholabtrennung ermöglicht andere Prozesswege, kann jedoch zusätzliche Anlagen- und Energieanforderungen sowie sensorische Herausforderungen mit sich bringen.
Die Besonderheit des Konzepts liegt in der systemischen Verbindung mehrerer verfahrenstechnischer Wirkbereiche – nicht in der Behauptung, einen bekannten Einzelschritt neu erfunden zu haben.
Für Braumeister nachvollziehbar – ohne Rezeptur, präzise Betriebsfenster, Sequenzierung oder Steuerungsparameter offenzulegen.
Die Fermentationsführung wird als aktive Stellgröße im Gesamtkonzept verstanden, statt ausschließlich als isolierter Schritt.
Die Ausbildung eines ausgewogenen Bieraromas wird als eigenständiges Entwicklungsziel in die Prozessarchitektur einbezogen.
Die Wahrnehmung von Fülle und Struktur soll durch den abgestimmten Prozess unterstützt werden.
Die konkrete technische Umsetzung und das Zusammenspiel der Prozessschritte sind Gegenstand der vertraulichen Entwicklung.
SISTIG soll mehrere Zielkonflikte gleichzeitig adressieren – mit klaren Prüfgrößen für spätere Pilotversuche.
Ziel ist ein klares, ausgewogenes Aromaprofil mit geringerer Wahrnehmung unerwünschter Fehlnoten.
Ein volles Mundgefühl und eine stimmige Textur sollen trotz niedrigem Alkoholgehalt unterstützt werden.
Die Prozessentwicklung verfolgt das Ziel, energieintensive thermische Schritte möglichst zu reduzieren.
Die industrielle Umsetzbarkeit wird mit Blick auf vorhandene Brauereiprozesse und Automatisierung entwickelt.
Alle genannten Vorteile sind Entwicklungsziele und noch keine unabhängig bestätigten Messergebnisse oder zugesicherten Eigenschaften. Ihre Erreichbarkeit soll im Pilotmaßstab überprüft werden.
Sistig BioSciences sucht einen technischen Umsetzungspartner für Machbarkeitsprüfung, Pilotierung und die Bewertung industrieller Skalierbarkeit.
Für praxisnahe Prozessversuche, produktbezogene Bewertung und technische Machbarkeit unter realitätsnahen Bedingungen.
Für die Auslegung industrieller Schnittstellen und die Bewertung von Mess-, Steuerungs- und Regelbarkeit.
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Inhaber · Sistig BioSciences · Krefeld
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